Berufe (nach Konstantin Huber)
A)
Bekleidungsgewerbe: sozial und wirtschaftlich schlechter gestellt Weber und Schneider
B)
Baugewerbe: Maurer und Zimmerleute
C)
Nahrungsmittelgewerbe: sozial und wirtschaftlich besser gestellt Bäcker und Metzger (für Thurgau: lediglich ein Bäcker, dafür der einzige Fischer!)
D)
Landwirtschaftliches Dienstpersonal: Mehrzahl der Einwanderer landwirtschaftlich tätig, als Knecht oder Magd oder Hirt oder Tagelöhnerin. Wegen des immensen Personalmangels durchaus gut positioniert! Am stärksten vertreten!
E)
Verwalter herrschaftlicher oder klösterlicher Güter: Nach Konstantin Huber unter Schweizern auffallend stark vertreten (Thurgau: lediglich Zollikofer ex Altenklingen)
F)
«Standardberuf» Landwirt («Hofbauer»): auffallend schwach vertreten!
Die Übernahme verödeter Bauerngüter bedingt trotz attraktiver Bedingungen: Hohe Investitionskosten und über den Krieg angewachsene Schulden!
G)
Pfarrer: einziger «echter» Tåhurgauer: Wiedenkeller / Arbon