Bemerkungen aus dem EWB (vorläufig unkommentiert)
Eine Liste diverser Bemerkungen findet man in folgendem pdf.
Zitat
«So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das mögliche getan hat.»
GOETHE Italienische Reise, 1787
SGFF Zeitschriftenrundschau Konstantin Huber
Im Heft 4/2000 des Archiv für Familiengeschichtsforschung (AfF) stellt Konstantin Huber ein Forschungsprojekt des Heimatvereins Kraichgau e.V. über die "Erfassung der Schweizer Einwanderer in den Kraichgau und die angrenzenden Gebiete nach dem 30-jährigen Krieg" vor. Es geht dabei vor allem um eine Neubearbeitung des vergriffenen Buches "Schweizer Einwanderer in den Kraichgau nach dem 30-jährigen Krieg" von 1983. Das Hauptmanko dieses Buches lag im Umstand, dass es auf Grund von Sekundärquellen zusammengestellt wurde.
Zuerst erfolgt eine elektronische Erfassung der 1983 publizierten Daten mit einer in 63 Felder unterteilten Datenbank, was eine detaillierte Fragestellung ermöglicht. Das Ziel des Projektes ist eine völlige Neubearbeitung des Themas, da der Vergleich von Daten mit den Kirchenbüchern bzw. Ortsfamilienbüchern einzelner ausgewählter Orte zeigte, dass die Fehlerquote bzw. Unvollständigkeit einen zu hohen Grad aufweist. Das ehrgeizige Ziel verfolgt, auch die angrenzenden Landschaften des Kraichgaus zu erfassen und das Untersuchungsgebiet auf fast 300 selbständige Gemeinden des Kraichgaus auszudehnen. Ebenfalls ein Ziel der Neubearbeitung ist nicht nur die Bereitstellung umfangreichen Materials für die genealogische Forschung, sondern zugleich die Ausweitung in migrationsgeschichtlicher und historisch-demographischer Hinsicht. Ein wichtiger Punkt ist die Frage, wer als «Schweizer Einwanderer» definiert werden soll? Können nur die damalige XIII-örtige Schweiz oder auch die zugewandten Orte und die gemeinen Herrschaften berücksichtigt werden? Es wurde eine sinnvolle Lösung zwischen historischer und heutiger politischer Situation gewählt. Klar an der Spitze liegt der heutige Kanton Zürich mit 39%, gefolgt von Bern mit 20%. Deutlich weniger trugen der Kanton Schaffhausen mit 11%, der Aargau mit 8%, Thurgau mit 7%, Graubünden mit 5% und St. Gallen mit 4% bei.